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Das Macbook 12 Zoll

Im letzten Jahr kaufte sich meine Frau das MacBook 12 Zoll. Viel wurde über das Macbook 12 Zoll geschrieben, vor allem, was an diesem Rechner nicht funktioniert. Meine Frau selbst arbeitet seit einiger Zeit lieber mit ihrem iPad und so kam es, dass ich das Macbook meiner Frau in Besitz nahm. Natürlich mit ihrem Einverständnis.
Seit einer Woche arbeite ich nun mit diesem Gerät. Es ist also an der Zeit, einen kleinen Bericht über den Rechner zu schreiben.

Einige Daten

Das Macbook ist so klein, dass es locker auf einer DINA 4 Seite Platz hat. Mit einem Gewicht von 0,9 Kg und einer Dicke von 1,31 cm ist es mehr als handlich und als wirklich kompletter Rechner für die absolute Mobilität konzipiert. Und zwei Dinge sind wirklich sehr wichtig und erwähnenswert: Das Macbook kommt ohne Lüfter aus. Die Leistung des Akkus (Angabe von Apple: 10 Stunden) ist mit von mir gemessenen 14 Stunden gigantisch.
Gigantisch ist auch der Preis. Wer heute (Stand September 2017) dieses Modell im Appleshop kauft, legt 1.500 Euro hin. Für das Spitzenmodell 1,4 GHz Dual-Core Intel I7, Turbo Boot bis 3,6 GHz, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD Speicher verlangt Apple 2.219 Euro. Einfach nur zum Vergleich.
Und sonst? Das hier beschriebene Macbook 12 Zoll ist mit einem 1,1 GHz schnellem Prozessor ausgestattet. Im Turbomodus boostet das Gerät auf 2,2GHz. Die in die CPU integrierte Grafikeinheit trägt die Bezeichnung HD Graphics 515. Da die Speicherverwaltung nicht mit WIndowsrechnern vergleichbar ist, reichen die 8 GB Arbeitsspeicher im Mac OS gut aus. Da ich von überall auf meinen Server zugreifen kann, reicht mir persönlich auch die 250 GB SSD Festplatte aus.

Das Macbook aufgeklappt

Das Macbook

Mein Rechner: Das MacBook 12 Zoll

Der Kaufpreis von 1.500 Euro hat viele nicht von dem Kauf des Macbooks abgeschreckt. Und soviel an dieser Stelle vorweg: Ich würde das Macbook jetzt, nachdem ich eine Woche mit dem Rechner arbeite, sofort kaufen. Also: Klare Kaufempfehlung.
Und das trotz der Tatsache, dass alles an diesem Rechner fest eingebaut ist. Der Akku, die Festplatte, einfach alles.
Der Akku ist nachträglich nicht zu tauschen. Leider. Das ist aber nun einmal die Politik von Apple. Und wie ich es bereits beim Chromebook von Google geschrieben habe: Entscheide ich mich für den Kauf, muss ich auch die Politik in Kauf nehmen.
Ich bin auf Mobilität angewiesen. Vieles konnte und kann ich mit meinem iPad erledigen, aber eben nicht alles. Ich arbeite unterwegs mit Photoshop und Indesign und da blieb bisher nur mein alter Dell Inspirion, der entsprechend ausgerüstet ist (8 GB RAM, i5 3.Generation, 250 GB SSD, nachträglich eingebaut).
Jetzt hat mein Dell einen mehr als würdigen Nachfolger, nämlich das Macbook. Ich kann wirklich alle Arbeiten wunderbar mit diesem Rechner erledigen. Alles läuft sehr, sehr gut. Klar, der Rechner ist nicht ein Wunder an Schnelligkeit. Aber ich merke beim Arbeiten davon bisher nichts. Zumal ich, wenn ich unterwegs bin, eher die kleinere Arbeiten erledigen muß. Doch auch zu Hause bleibt mein Mac Mini jetzt meistens aus.

Der Bildschirm

Ich war natürlich bei meinem Kollegen, der sich das Gerät näher ansah. Dafür ließ er einen 4K Film laufen. Das Macbook hatte mit dem Abspielen des Films keine Probleme. „Man meint, dass man aus einem Fenster sieht“, sagte mein Kollege zur Brillanz der Bilder, die der Bildschirm lieferte.
Die Display-Auflösung liegt bei 2304 x 1440 Punkten bei einem Seitenverhältnis von 16:10. Das Macbook 12 Zoll besitzt ein IPS-Display, das eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung und eine gute Bildqualität bietet.
Was zusätzlich beeindruckte, war die Qualität der verbauten Lautsprecher. Die Wiedergabe ist in jedem Fall besser als beim (alten) iMac. Sie klingen einfach erstaunlich gut.

Das ist nicht so gut

Es gibt keinen zweiten USB-C Anschluss. Und die 480p Kamera, sagen wir es mal charmant, würde man eher in einem Billigteil erwarten. Standart heute sind 720p. Und das hat sich auch nicht bei den aktuellen Modellen geändert.
Allerdings stört mich das ganz und gar nicht. Natürlich habe ich den Adapter für das Macbook gekauft (39 Euro). Das war es dann auch.

Die Tastatur

Ich habe mich schnell an das Arbeiten mit dem Rechner gewöhnt. Vor einem Jahr, als meine Frau noch mit dem Rechner arbeitete, lästerte ich über die Tastatur, die Schmetterlingstastatur, wie Apple sie nennt. Ich habe mich nach einigen Stunden des Arbeitens sehr schnell an die Tastatur gewöhnt und finde sie so gut, dass ich lieber auf ihr als auf meinem Magic Keyboard schreibe.

Das Macbook von oben

Das Macbook

Ein kleiner Vergleich zum Surface Pro 4

Das Surface wird beim Arbeiten sehr oft sehr warm. Das habe ich beim Macbook nie erlebt.  Wenn ich heute die Wahl zwischen einem Surface Pro 4 mit i5, 8GB im Ram und 256 SSD und einem Macbook habe, würde mir die Entscheidung nicht sehr schwer fallen. Wobei ich an der Stelle noch einmal ausdrücklich erwähnen möchte, dass das Surface Pro 4 ein wirklich hervorgende Ultranotebook ist.

Ein Fazit

Dieser Rechner ist für die konzipiert, die einen alltagstauglichen Rechner suchen. Den haben sie (auch mit der alten Generation des MacBooks) gefunden. Alles läuft, alles funktioniert, die Akkulaufzeit ist gigantisch. Der Rechner kommt ohne Lüfter aus. Das ist beim Arbeiten sehr angenehm. Aber auch Abends, wenn ich mal einen Film anschaue. Kein Surren, kein brummen, keine Hintergrundgeräusche.
Schliesslich sieht der Rechner edel aus. Er ist, egal wo ich hinkomme, der Hingucker. Und wahrscheinlich stimmt es, dass nicht nur die Leistung ihren Preis hat.
Ich kann den Rechner als Alltagsrechner empfehlen. Gamern würde ich allerdings vom Kauf abraten.

Einen weiteren, interessanten Artikel finden Sie hier: MacBook Test – Lohnt sich das neue Apple Notebook?