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Das Surface Pro getestet

Teste das Surface Pro

Es ist soweit: Ich teste das Surface Pro 4. Was hat man oder Frau nicht alles über diese Wundermaschine geschrieben. Wau, wenn das alles stimmt, dann halte ich hier ein Stück Zukunft in meinen Händen.
Fangen wir mit den technischen Daten zu dem Testgerät an: 4 GB RAM, 128 GB SSD. Als Prozessor läuft der i5 (sollte ich mir jemals ein Surface Pro kaufen, dann sollten es mindestens 8 GB im Ram sein und 256 GB SSD).

Was mit dem Surface Pro gelungen ist

Das Surface Pro 4 (oder auch das neuere Modell Surface Pro) ist eine Klasse für sich. Das meine ich sowohl im übertragenem wie auch im eigentlichen Sinn. Bildschirm: Gestochen scharf (klar, bei der Auflösung). Mit der Tastatur lässt es sich angenehm arbeiten. Alle Programme von mir laufen – wie bei einem Gerät dieser Klasse nicht anders zu erwarten – tadellos.

Kollegen von mir bemängeln die Vielfalt der Eingabemöglichkeiten. Stift, Touch, Pad und schließlich auch noch die Möglichkeit, ein Maus anzuschließen, das sei einfach zu viel. Ein anderer Kollege bemängelt die Größe des Rechners (Das Bild sei zu klein, da könne er nichts lesen).

Das Surface Pro im Test

Das Surface Pro mit externer Maus, externem Monitor und Docking Station

Ich habe selten ein so gestochen scharfes und hervorragendes Bild bei einem Windowsrechner gesehen wie es beim Surface Pro der Fall ist. Was Eingabemöglichkeiten angeht, weise ich meine Kunden immer wieder darauf hin, dass das Surface Pro wie ein ganz normaler Rechner genutzt werden kann: Anschließen eines großen Bildschirms sowie einer externen Tastatur und Maus. Fertig. Vorteil: Der Kunde ist total mobil, denn dieser „Laptop“ ist der leichteste und wohl auch leistungsfähigste Laptop, mit dem ich je gearbeitet habe. Das der Nachfolger des Surface Pro 4 (Microsoft nennt es einfach Surface Pro) eine Laufzeit von 13,5 Stunden haben soll, ist beeindruckend. Selbst wenn es letztlich nur 9 Stunden wären: Superleistung.

Was Sie beim Kauf berücksichtigen sollten

Der Clou beim iPad Pro ist der Stift und die Tastatur. Beides müssen Sie sich dazukaufen. Der Clou beim Surface Pro ist die Tastatur und die Dockingstation. Auch hier müssen Sie sich beides dazukaufen. Die Dockingstation und die Tastatur schlagen dann nochmal mit rund 400,00 Euro zu Buche. Dazu noch der HDMI Adapter und der externe Bildschirm (sofern der nicht vorhanden ist). Zum Grundpreis von 1449,00 Euro (Stand August 2017, Surface Pro, 8 GB Ram, 256 SSD) kommen also noch einmal 400,00 Euro plus Bildschirm plus HDMI Adapter (den gibt es bei Amazon für unter 10,00 Euro) plus externe Tastatur hinzu. Dann allerdings haben Sie einen perfekten Arbeitsplatz.

Was mit dem Surface Pro nicht gelungen ist

Das Surface Pro ist kein Tablet. Zum einen sind die Apps im Store eher dünn gesät. Das liegt zweifellos an der Politik von Microsoft, die den Entwicklern einfach zu wenig vom Verdienst lässt. Zum anderen ist das Surface Pro mit 800 Gramm für ein Tablet schlicht zu schwer.

Dazu kommt die Firmenpolitik von Microsoft, die, vor allem seit dem Desaster mit den Handys, oft zu wünschen übriglässt. Hier ist das Unternehmen gefordert, langfristig wieder Vertrauen aufzubauen. Schließlich befinden wir uns hier vom Preis her auf Apple Niveau, wobei Apple einfach eine runde Sache ist, deren Geräte auch noch nach Jahren wertstabil sind. Vor allem: Beim Kauf eines Apple Gerätes ist die Apple Suite inklusive. Ein Vorschlag an Microsoft: Wer ein Surface Pro kauft oder gekauft hat, bekommt Windows Office kostenlos dazu. Und zwar nicht nur für ein Jahr.

Fazit

Ich habe das Glück, dass ich mit beiden Welten arbeiten kann: Apple und auch Windows. Wenn ich heute ein neues Windows Gerät kaufen würde, wäre es das Surface Pro.

Ein weiterer Artikel von mir zum Thema Microsoft und Cloud

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