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Er ist da

WP_20151113_11_34_07_ProSo, am Mittwoch ist er mit der Post gekommen, der Neue Alte, mein T42 IBM, 2GB im RAM mit einem Prozessor aus dem letzten Jahrtausend (die Daten findet Ihr auf einem Bild im letzten Post). Ach ja: Knapp 50,00 € habe ich dafür bezahlt. Ebay. Klar.Auf dem Rechner läuft Win7 und ich muss sagen, dass ich überrascht bin, wie flüssig alles läuft. Der Verkäufer hat sich die Mühe gemacht, noch das Office Paket zum Laufen zu bringen, allerdings nur als Testversion.

Der Akku, angeblich müsste er ausgewechselt werden, macht einen hervorragenden Eindruck. Im ersten Anlauf schaffte er spielend 2,5 Stunden. Und selbst dann war immer noch Saft drauf. Rund herum also ein Gerät, dass technisch – wie vom Verkäufer eben auch beschrieben – absolut in Ordnung ist. Aber, ich wollte den Rechner ja aus anderen Gründen. Ich will ausprobieren, wie gut Linux auf diesen Rechner läuft. Natürlich habe ich mich für Ubuntu entschieden.

Die neuste Version von Ubuntu heruntergeladen und schon der erste Knall. Wegen fehlender PAE (Physikal Adress Extention) klappt die Installation nicht (Was PAE ist, könnt ihr ja googeln). Gott sei Dank habe ich einen Kollegen, der sich als richtiger Linus Experte outet. „Versuch es mit Linux MINT und da mit der alten 13er Version“.

Mittlerweile ist ein weiterer Kollege dazugekommen. Tim Fuchs, der sich ebenfalls anbietet, bringt nun richtig Schwung in die Sache. Eine bootfähige ISO Datei ist schnell gefunden. Mit dem Programm YUMI wird sie auf einen leeren Stick gespielt. Langer Rede, kurzer Sinn: alles klappt hervorragend.

Nach der Mittagspause muss der Rechner zwar noch ewig am Netz hängen, um fast 160 Back Up’s aufzuspielen. Aber nach Feierabend war es dann soweit: Der T42 war Microsoftbefreit, hatte alle möglichen Open Source Programme und läuft mit LINUX MINT wie am Schnürchen.

Auf den Bilder könnt ihr so ein bisschen den Vorgang verfolgen. In der nächsten Wochen folgt nun der Einsatz im Alltag.

Ich werde ihn in der nächsten Zeit als Arbeitsrechner nutzen. Darüber schreibe ich dann in den Artikel.

P.S. Irgendwie voll „geil“, mit so einem Retroteil zu arbeiten.

I am what I am because of who we all are